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Auslagenerstattung: Kostenlose Vorlage

Was ist eine Auslagenerstattung?

Grundsätzlich wird zwischen durchlaufenden Geldern und einer Auslagenerstattung, beziehungsweise einem Auslagenersatz, unterschieden.

Als Auslagenerstattung, oder Auslagenersatz, werden Geldbeträge bezeichnet, die der Arbeitnehmer für den Arbeitgeber aufgewendet hat und erst nach der Aufwendung zurückerhält.

Durchlaufende Gelder sind Geldbeträge, die der Arbeitnehmer bereits vor der Aufwendung vom Arbeitgeber erhält – er muss nicht in Vorkasse treten. In beiden Fällen gibt der Arbeitnehmer das Geld im Auftrag des Arbeitgebers aus. Typische Beispiele für Auslagen in Unternehmen sind z. B. Reisekosten, Kosten für Büromaterial, Kosten für die Bewirtung von Kunden oder der Kauf von Kundengeschenken im Auftrag des Arbeitgebers.

AUSLAGENERSTATTUNG VORLAGE


Wie werden Auslagen in der Buchhaltung behandelt?

Eine Auslage ist eine Geldzahlung, die nicht vermögensmindernd für denjenigen wirkt, der die Auslage erstattet. Denn aus wirtschaftlicher Sicht handelt es sich nicht um eine Vergütung – ein Aufwand wird lediglich durchgereicht.

Eine Vermögensminderung liegt erst dann vor, wenn der Erstattungsanspruch erlischt, wie es beispielsweise bei einer Insolvenz der Fall ist. Dann wird die Auslage als Abschreibung einer Forderung verbucht.

Durchlaufende Posten in der Buchhaltung

Durchlaufende Gelder werden auf einem Konto verbucht, das zu den Kontentypen Guthaben gehört, wie z. B. ein Finanzkonto. Die Zahlung wird also als Forderung verbucht, während der Erstattungsbetrag als Rückführung der Auslagenforderung verbucht wird.

Sonderfälle

Beinhaltet die Auslage Umsatzsteuer, sollte sie als Aufwand verbucht werden – es sei denn der Schuldner (Arbeitgeber) ist gleichzeitig der Auftraggeber; dann sind es durchlaufende Posten. Ist der Kostenschuldner vorsteuerabzugsberechtigt, wird die Auslage als Aufwand zzgl. Umsatzsteuer behandelt.

Sind Auslagen steuerfrei?

Auslagen sind unter folgenden Bedingungen steuerfrei:

  • Der Arbeitnehmer tätigt die Ausgaben im Namen und auf Rechnung des Arbeitgebers.
  • Die Beträge müssen als einzelne Posten abgerechnet werden.
  • Es darf kein Eigeninteresse an den Aufwendungen durch den Arbeitnehmer vorliegen.
  • Das Risiko der Aufwendungen trägt der Arbeitgeber.

Pauschaler Auslagenersatz

In Ausnahmefällen kann ein pauschaler Auslagenersatz als steuerfreier Lohn an Angestellte bezahlt werden. Hierfür muss der Aufwand regelmäßig wiederkehren und der Pauschbetrag darf nicht wesentlich von den tatsächlichen Aufwendungen abweichen.

Die pauschal gezahlten Auslagen müssen für einen Zeitraum von drei Monate im Einzelnen nachgewiesen werden; danach kann die Pauschale ohne Nachweis fortlaufend bezahlt werden.

Auslagen als Freiberufler

Für Freiberufler gibt es zwei Möglichkeiten, um Auslagen für Kunden zu buchen: Entweder wird die Auslage als durchlaufender Posten oder als Ausgabe notiert.

Wenn die Auslage als durchlaufender Posten gebucht wird, muss der Auftraggeber als Kostenschuldner auf dem Beleg auftauchen. In diesem Fall nutzen Sie ein Finanzkonto. Die Zahlung wird dann als Forderung gebucht und die Erstattung wiederum als Rückführung entsprechender Forderung.

In den meisten Fällen ist es allerdings einfacher, die Auslage als Aufwand und bei Erstattung als Einnahme auf ein Aufwandskonto zu buchen. Die Auslage wird zzgl. der Umsatzsteuer in Rechnung gestellt. Diese kann der Auftraggeber wiederum dank Vorsteuerabzug geltend machen. Kopien der Belege und Kassenbons schicken Sie als Anlage an den Kunden. Die Originale behalten Sie – es sei denn die Belege sind auf den Namen des Auftraggebers ausgestellt. 



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Hannah Bachmann

Content Creator

Hannah ist Content Creator bei CANDIS. Interessiert sich für die Kunst des Content Writing, Sushi und ihren Hund Mango

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