Candis logo
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The Big Candis Rebrand Pt. 1

Hannah Bachmann

Hannah Bachmann

-

November 10, 2022

-

(Reading time: 7min)

Animated c

Surprise! Wenn ihr hier gelandet seid, habt ihr vermutlich schon etwas bemerkt – ein neues, glänzendes Logo, neue Farben, ein komplett neuer Look & Feel – aber wir wollen euch gerne mehr darüber erzählen, was genau sich hier abgespielt hat und warum.

THE WHY

Rebranding. Warum überhaupt? Im Großen und Ganzen gab es an unserem vorherigen Design nichts auszusetzen. Immerhin sind wir ganze 7 Jahre (eine kleine Ewigkeit in der Fintech-Welt) gut damit gefahren. Aber so richtig am Puls der Zeit schien es auch nicht mehr zu sein. Irgendwie stachen wir nicht mehr heraus. Irgendwie war Candis in den Jahren dem alten Branding entwachsen und unser Design schien nicht mehr so richtig zu reflektieren, wie toll unser Produkt tatsächlich ist.

“Aber bis hierhin hat es doch gut funktioniert!” und “So haben wir es halt immer gemacht.”, hört man oft in deutschen Unternehmen. Bei uns nicht. Wir finden Veränderungen gut. Ohne Veränderung keine Weiterentwicklung, kein Fortschritt, kein Erfolg. Wer am Ball bleiben will, muss sich stets verändern, sich weiterentwickeln, sich anpassen. (Das wissen wir übrigens schon eine ganze Weile, siehe Charles Darwin, der bereits im 19. Jahrhundert beschrieb, dass nur die Anpassungsfähigsten überleben. Das gilt auch für Unternehmen.)

Mini-Exkurs Buchhaltung – mehr als nur Zahlen einordnen

Auch die Buchhaltung an sich hat sich im Laufe der Geschichte stets verändert.

Tatsächlich gehen die frühesten Aufzeichnungen bis ins Jahr 4000 v. Chr. zurück. Über die Antike, das Mittelalter, bis in die Neuzeit – seit Jahrtausenden hält die Buchhaltung das ständige Bedürfnis des Menschen nach Veränderung fest. Sie war immer ein Motor der Evolution. Die Buchhaltung ermöglichte kontinuierlichen Fortschritt, neue Methoden, neue Systeme, neue Arbeitsweisen.

Buchhaltung ist mehr als nur das Führen von Listen mit Soll und Haben. Die Buchhaltung ist die Sprache des Wachstums.


Veränderungen sind also etwas Gutes. Veränderungen bedeuten, aus unserer Komfortzone herauszutreten. Veränderungen bedeuten eine Chance. Also warum Rebranding? Genau darum.

Mit diesem Gedanken trugen Emma, unser Design Team Lead, und Kourosh, unser UX/UI Design Team Lead, den Vorschlag eines Rebrandings an unseren CEO Christian. Und siehe da, nach ein bisschen Bedenkzeit und vielleicht auch ein wenig Wehmut, unserer alten Identität Lebewohl sagen zu müssen, hatten Emma und Koroush das OK in der Tasche. Es konnte also losgehen. Let’s do it.

THE HOW

Ein Rebranding folgt ja nun mal immer einem gewissen Muster. In der Regel gibt es verschiedene Schritte oder Phasen, die man durchläuft. So war es auch bei uns.

Am Anfang sollte stehen, eine passende Agentur zu finden, die mit uns zusammen unsere Vision zum Leben erwecken würde. Anschließend würden wir uns zusammensetzen, brainstormen sowie Konzepte entwickeln und zu guter Letzt hätten wir dann ein nigelnagelneues Branding.

Ein recht unkomplizierter Prozess, dachten wir…


Phase 1: Agentur finden

Aber nochmal alles auf Anfang. Der erste Schritt war also, eine geeignete Agentur zu finden.

Wir holten verschiedene Angebote ein und fanden schließlich LIT. Ein echter Glücksgriff, denn LIT verstand nicht nur unseren eigenen Anspruch an uns selbst, aber auch den unserer Kund:innen und der Finanzwelt. Das Team von LIT nahm sich die Zeit, tief mit uns ins Detail zu gehen, Candis von außen und vor allem von innen kennenzulernen und Gespräche mit Mitarbeiter:innen und Kund:innen zu führen.

Phase 2: Vision entwickeln

Das war auch der Fokus der nächsten Phase: qualitative Recherche in Form von Gesprächen mit Candis Mitarbeiter:innen, Investor:innen und natürlich auch mit Personen aus unserem Kundenkreis. Schließlich wollten wir zu 100 % den Anforderungen, Wünschen und Bedürfnissen unserer Zielgruppen gerecht werden. Wie die Faust aufs Auge wollten wir passen.

In dieser Phase ging es also darum, auf Basis dieser Gespräche Einsichten zu generieren, Potenziale zu entdecken und eine richtungsweisende Vision zu entwickeln.


Phase 3: Kreative Szenarien testen

Anschließend wurden verschiedene kreative Szenarien getestet. Das Ziel hierbei war zu entscheiden, wofür wollen wir überhaupt stehen? Wie soll sich unsere Brand Experience anfühlen? Was wollen wir verkörpern?

Schnell waren uns vor allem zwei Dinge klar. Zum einen sollte unsere neue Identität komplett auf Buchhalter:innen zugeschnitten sein und das so typische Mindset, bzw. die Mentalität von Finanzprofis widerspiegeln: ein Bedürfnis nach Genauigkeit, Ordnung, Sicherheit und Kontrolle. Die Grundlage unserer Software soll das Leben von Buchhalter:innen vereinfachen und ihnen besseres Arbeiten ermöglichen.

Der zweite Punkt, über den wir uns alle einig waren: Candis soll sich leicht und mühelos anfühlen. Benutzerfreundlichkeit ist das A und O und auch Personen, die keinen unmittelbaren Bezug zur Buchhaltung haben, sollen sich in Candis intuitiv zurechtfinden.

Phase 4: Markenkonzept ausarbeiten

In dieser Phase ging es an das Finetuning aller bisher entschiedenen Details.

Finale Elemente, wie das neue Logo, die Farbpalette, die Schriftgestaltung, der Stil der Illustrationen und Bilder, wurden ausgearbeitet – kurzum, alles, was unseren endgültigen Look & Feel ausmachen würde.

Phase 5: Finale Identität festigen

Zu einem Rebranding gehört auch immer ein gut durchdachter Plan, wie das Ganze in der Praxis umgesetzt werden soll. Was also jetzt noch fehlte, waren detaillierte Leitfäden wie Style-Guides, Tone of Voice Richtlinien, Vorgaben dafür, wie die Umsetzung der internen Transformation vollzogen werden kann - um nach außen gelebt zu werden. Ein genauer Projektplan, der die wichtigsten Schritte des anstehenden Rollouts priorisieren und ein realistisches Timing planbar machen würde.

Phase 6: Neues Branding implementieren

Rollout Time! Endlich. Die wohl umfangreichste, aber auch spannendste Phase.
Nach einem guten Jahr Arbeit war es also soweit und wir konnten damit beginnen, unser neues Branding zu implementieren. Für die Umsetzung hatten wir extra ein interdisziplinäres motiviertes Team angesetzt, das sich einen kompletten Monat lang nur um den Rollout des neuen Brandings kümmern würde.

In Kleinstarbeit wurden neue Assets erstellt, Logos ausgetauscht, Headlines kreiert, neue Seiten gebaut, Farben angepasst, Bilder ausgetauscht und noch viel mehr. Von intern bis extern, von Produkt über Website zu Social Media – jedes noch so kleine Detail musste überarbeitet und unternehmensweit umgesetzt werden.

Und hier sind wir nun, stolz euch unseren neuen Look präsentieren zu können. Wir hoffen, dass ihr genauso angetan seid wie wir, und dass ihr euch in unserem neuen Design wiederfindet.

Start video

Nach dem Rebrand ist vor dem Rebrand

Gab es Stolpersteine auf dem Weg zum neuen Branding? Ja. Stolpersteinchen aber eher. Wie schon zu Beginn gesagt – ganz ohne Hindernisse lief das Ganze dann eben doch nicht ab.

Die Top 3 unserer Hürden auf dem Weg zum neuen Branding (und wie wir sie überwinden konnten):

  • Loslassen ist schwer.
    Das alte Logo und die blaue Farbe waren uns so vertraut, hatten uns bis dato treue Dienste erwiesen und gaben uns ein gewisses Gefühl der Sicherheit. Ein bisschen Trennungsschmerz schwang also mit, ja sogar ein wenig Verlustangst – was, wenn das neue Logo nicht gut ankommt? Was, wenn wir einen Fehler begehen, uns vom Candis-Blau zu trennen? Aber: Veränderungen erfordern eben auch etwas Mut, sich vom Bekannten zu lösen und zu vertrauen, dass Loslassen oft auch neue Türen öffnet.

  • Geschmäcker sind eben verschieden.
    Das fiel uns vor allem in Phase 2 auf, als wir verschiedene Illustrationsstile und -arten ausprobierten. Was der einen Person gefällt, findet die andere doof und umgekehrt. Comic-Style Illustrationen oder Stockfotos, knallbunt oder lieber dezent? Am Ende haben wir uns auf einen Mix aus Illustrationen und Fotos geeinigt. So ist für alle etwas dabei.

  • Man muss den Nagel auf den Kopf treffen.
    Gut genug reicht uns nicht. Unser neues Branding soll zu 100 % zu uns passen. Vor allem bei der Entwicklung unserer zentralen Brand Story mussten wir viel Feinarbeit leisten. Das Narrativ sollte verdeutlichen, wofür Candis steht und warum wir tun, was wir tun. Emotionen auslösen und einen echten Mehrwert leisten und nicht nur der guten Ordnung halber existieren. Da genau ins Schwarze zu treffen? Gar nicht so einfach. Nach monatelangem Tüfteln haben wir’s aber doch geschafft.


THE NOW WHAT

Und jetzt? Ein Rebranding ist ein hartes Stück Arbeit. Man braucht nicht nur Motivation und Leidenschaft für das Produkt, sondern auch Geld, Zeit und weitere Kapazitäten.

Auch wenn das Rebranding nun offiziell vorbei ist, fertig sind wir noch lange nicht. Candis als Unternehmen und als Marke ist nicht statisch, wir entwickeln uns immer weiter.
Wir haben unseren Look & Feel komplett überarbeitet und hier sind wir jetzt, und geben unsere neue Identität offiziell bekannt. Wir wollen uns neu vorstellen und euch zeigen, wofür wir stehen. Was wir denken, was wirklich zählt.

Hi! Wir sind Candis.

… und ein ausführliches Intro gibt’s im zweiten Teil!

The Big Candis Rebrand Pt. 1

Hannah Bachmann

Hannah Bachmann

-

November 10, 2022

-

(Reading time: 7min)

Animated c

Surprise! Wenn ihr hier gelandet seid, habt ihr vermutlich schon etwas bemerkt – ein neues, glänzendes Logo, neue Farben, ein komplett neuer Look & Feel – aber wir wollen euch gerne mehr darüber erzählen, was genau sich hier abgespielt hat und warum.

THE WHY

Rebranding. Warum überhaupt? Im Großen und Ganzen gab es an unserem vorherigen Design nichts auszusetzen. Immerhin sind wir ganze 7 Jahre (eine kleine Ewigkeit in der Fintech-Welt) gut damit gefahren. Aber so richtig am Puls der Zeit schien es auch nicht mehr zu sein. Irgendwie stachen wir nicht mehr heraus. Irgendwie war Candis in den Jahren dem alten Branding entwachsen und unser Design schien nicht mehr so richtig zu reflektieren, wie toll unser Produkt tatsächlich ist.

“Aber bis hierhin hat es doch gut funktioniert!” und “So haben wir es halt immer gemacht.”, hört man oft in deutschen Unternehmen. Bei uns nicht. Wir finden Veränderungen gut. Ohne Veränderung keine Weiterentwicklung, kein Fortschritt, kein Erfolg. Wer am Ball bleiben will, muss sich stets verändern, sich weiterentwickeln, sich anpassen. (Das wissen wir übrigens schon eine ganze Weile, siehe Charles Darwin, der bereits im 19. Jahrhundert beschrieb, dass nur die Anpassungsfähigsten überleben. Das gilt auch für Unternehmen.)

Mini-Exkurs Buchhaltung – mehr als nur Zahlen einordnen

Auch die Buchhaltung an sich hat sich im Laufe der Geschichte stets verändert.

Tatsächlich gehen die frühesten Aufzeichnungen bis ins Jahr 4000 v. Chr. zurück. Über die Antike, das Mittelalter, bis in die Neuzeit – seit Jahrtausenden hält die Buchhaltung das ständige Bedürfnis des Menschen nach Veränderung fest. Sie war immer ein Motor der Evolution. Die Buchhaltung ermöglichte kontinuierlichen Fortschritt, neue Methoden, neue Systeme, neue Arbeitsweisen.

Buchhaltung ist mehr als nur das Führen von Listen mit Soll und Haben. Die Buchhaltung ist die Sprache des Wachstums.


Veränderungen sind also etwas Gutes. Veränderungen bedeuten, aus unserer Komfortzone herauszutreten. Veränderungen bedeuten eine Chance. Also warum Rebranding? Genau darum.

Mit diesem Gedanken trugen Emma, unser Design Team Lead, und Kourosh, unser UX/UI Design Team Lead, den Vorschlag eines Rebrandings an unseren CEO Christian. Und siehe da, nach ein bisschen Bedenkzeit und vielleicht auch ein wenig Wehmut, unserer alten Identität Lebewohl sagen zu müssen, hatten Emma und Koroush das OK in der Tasche. Es konnte also losgehen. Let’s do it.

THE HOW

Ein Rebranding folgt ja nun mal immer einem gewissen Muster. In der Regel gibt es verschiedene Schritte oder Phasen, die man durchläuft. So war es auch bei uns.

Am Anfang sollte stehen, eine passende Agentur zu finden, die mit uns zusammen unsere Vision zum Leben erwecken würde. Anschließend würden wir uns zusammensetzen, brainstormen sowie Konzepte entwickeln und zu guter Letzt hätten wir dann ein nigelnagelneues Branding.

Ein recht unkomplizierter Prozess, dachten wir…


Phase 1: Agentur finden

Aber nochmal alles auf Anfang. Der erste Schritt war also, eine geeignete Agentur zu finden.

Wir holten verschiedene Angebote ein und fanden schließlich LIT. Ein echter Glücksgriff, denn LIT verstand nicht nur unseren eigenen Anspruch an uns selbst, aber auch den unserer Kund:innen und der Finanzwelt. Das Team von LIT nahm sich die Zeit, tief mit uns ins Detail zu gehen, Candis von außen und vor allem von innen kennenzulernen und Gespräche mit Mitarbeiter:innen und Kund:innen zu führen.

Phase 2: Vision entwickeln

Das war auch der Fokus der nächsten Phase: qualitative Recherche in Form von Gesprächen mit Candis Mitarbeiter:innen, Investor:innen und natürlich auch mit Personen aus unserem Kundenkreis. Schließlich wollten wir zu 100 % den Anforderungen, Wünschen und Bedürfnissen unserer Zielgruppen gerecht werden. Wie die Faust aufs Auge wollten wir passen.

In dieser Phase ging es also darum, auf Basis dieser Gespräche Einsichten zu generieren, Potenziale zu entdecken und eine richtungsweisende Vision zu entwickeln.


Phase 3: Kreative Szenarien testen

Anschließend wurden verschiedene kreative Szenarien getestet. Das Ziel hierbei war zu entscheiden, wofür wollen wir überhaupt stehen? Wie soll sich unsere Brand Experience anfühlen? Was wollen wir verkörpern?

Schnell waren uns vor allem zwei Dinge klar. Zum einen sollte unsere neue Identität komplett auf Buchhalter:innen zugeschnitten sein und das so typische Mindset, bzw. die Mentalität von Finanzprofis widerspiegeln: ein Bedürfnis nach Genauigkeit, Ordnung, Sicherheit und Kontrolle. Die Grundlage unserer Software soll das Leben von Buchhalter:innen vereinfachen und ihnen besseres Arbeiten ermöglichen.

Der zweite Punkt, über den wir uns alle einig waren: Candis soll sich leicht und mühelos anfühlen. Benutzerfreundlichkeit ist das A und O und auch Personen, die keinen unmittelbaren Bezug zur Buchhaltung haben, sollen sich in Candis intuitiv zurechtfinden.

Phase 4: Markenkonzept ausarbeiten

In dieser Phase ging es an das Finetuning aller bisher entschiedenen Details.

Finale Elemente, wie das neue Logo, die Farbpalette, die Schriftgestaltung, der Stil der Illustrationen und Bilder, wurden ausgearbeitet – kurzum, alles, was unseren endgültigen Look & Feel ausmachen würde.

Phase 5: Finale Identität festigen

Zu einem Rebranding gehört auch immer ein gut durchdachter Plan, wie das Ganze in der Praxis umgesetzt werden soll. Was also jetzt noch fehlte, waren detaillierte Leitfäden wie Style-Guides, Tone of Voice Richtlinien, Vorgaben dafür, wie die Umsetzung der internen Transformation vollzogen werden kann - um nach außen gelebt zu werden. Ein genauer Projektplan, der die wichtigsten Schritte des anstehenden Rollouts priorisieren und ein realistisches Timing planbar machen würde.

Phase 6: Neues Branding implementieren

Rollout Time! Endlich. Die wohl umfangreichste, aber auch spannendste Phase.
Nach einem guten Jahr Arbeit war es also soweit und wir konnten damit beginnen, unser neues Branding zu implementieren. Für die Umsetzung hatten wir extra ein interdisziplinäres motiviertes Team angesetzt, das sich einen kompletten Monat lang nur um den Rollout des neuen Brandings kümmern würde.

In Kleinstarbeit wurden neue Assets erstellt, Logos ausgetauscht, Headlines kreiert, neue Seiten gebaut, Farben angepasst, Bilder ausgetauscht und noch viel mehr. Von intern bis extern, von Produkt über Website zu Social Media – jedes noch so kleine Detail musste überarbeitet und unternehmensweit umgesetzt werden.

Und hier sind wir nun, stolz euch unseren neuen Look präsentieren zu können. Wir hoffen, dass ihr genauso angetan seid wie wir, und dass ihr euch in unserem neuen Design wiederfindet.

Start video

Nach dem Rebrand ist vor dem Rebrand

Gab es Stolpersteine auf dem Weg zum neuen Branding? Ja. Stolpersteinchen aber eher. Wie schon zu Beginn gesagt – ganz ohne Hindernisse lief das Ganze dann eben doch nicht ab.

Die Top 3 unserer Hürden auf dem Weg zum neuen Branding (und wie wir sie überwinden konnten):

  • Loslassen ist schwer.
    Das alte Logo und die blaue Farbe waren uns so vertraut, hatten uns bis dato treue Dienste erwiesen und gaben uns ein gewisses Gefühl der Sicherheit. Ein bisschen Trennungsschmerz schwang also mit, ja sogar ein wenig Verlustangst – was, wenn das neue Logo nicht gut ankommt? Was, wenn wir einen Fehler begehen, uns vom Candis-Blau zu trennen? Aber: Veränderungen erfordern eben auch etwas Mut, sich vom Bekannten zu lösen und zu vertrauen, dass Loslassen oft auch neue Türen öffnet.

  • Geschmäcker sind eben verschieden.
    Das fiel uns vor allem in Phase 2 auf, als wir verschiedene Illustrationsstile und -arten ausprobierten. Was der einen Person gefällt, findet die andere doof und umgekehrt. Comic-Style Illustrationen oder Stockfotos, knallbunt oder lieber dezent? Am Ende haben wir uns auf einen Mix aus Illustrationen und Fotos geeinigt. So ist für alle etwas dabei.

  • Man muss den Nagel auf den Kopf treffen.
    Gut genug reicht uns nicht. Unser neues Branding soll zu 100 % zu uns passen. Vor allem bei der Entwicklung unserer zentralen Brand Story mussten wir viel Feinarbeit leisten. Das Narrativ sollte verdeutlichen, wofür Candis steht und warum wir tun, was wir tun. Emotionen auslösen und einen echten Mehrwert leisten und nicht nur der guten Ordnung halber existieren. Da genau ins Schwarze zu treffen? Gar nicht so einfach. Nach monatelangem Tüfteln haben wir’s aber doch geschafft.


THE NOW WHAT

Und jetzt? Ein Rebranding ist ein hartes Stück Arbeit. Man braucht nicht nur Motivation und Leidenschaft für das Produkt, sondern auch Geld, Zeit und weitere Kapazitäten.

Auch wenn das Rebranding nun offiziell vorbei ist, fertig sind wir noch lange nicht. Candis als Unternehmen und als Marke ist nicht statisch, wir entwickeln uns immer weiter.
Wir haben unseren Look & Feel komplett überarbeitet und hier sind wir jetzt, und geben unsere neue Identität offiziell bekannt. Wir wollen uns neu vorstellen und euch zeigen, wofür wir stehen. Was wir denken, was wirklich zählt.

Hi! Wir sind Candis.

… und ein ausführliches Intro gibt’s im zweiten Teil!

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